Die Firmengeschichte
16 Jahre Fliegl-Fahrzeugbau in Triptis/Thüringen
| 2007 |
Die Fa. Fliegl erweiterte ihr Verwaltungsgebäude. So wurden nicht nur neue, moderne Büroräumlichkeiten geschaffen, sondern durch die Integration eines Wartebereichs eine angenehme Atmosphäre für Kunden umgesetzt.
Wir sind Wettkönig!
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| 2006 |
Das Jahr 2006 war bei Fliegl von vielen Neuerungen geprägt. Zu den wesentlichen Highlights gehörten die Vorstellungen des Unternehmertrailers und des Vario V3-Containerchassis. Beide Fahrzeuge, erstmals auf der IAA 06 gezeigt, sind seit der Einführung bei den Kunden auf eine sehr positive Resonanz gestoßen. Bereits im Frühjahr 06 entwickelten die Konstrukteure von Fliegl und ausgewählte Leser einer deutschen Fachzeitung den Prototyp des Unternehmer-Trailers. Was das Fahrzeug von anderen unterscheidet, sind kleine, aber durchdachte Details, welche die tägliche Arbeit erleichtern. So wird, neben vielen anderen Ausstattungen wie Lenkachse, Rückfahrkamera, integrierte Aufstiegsleiter und ein komfortabel zu bedienendes Reserverad, der Boden durch eine verlängerte Stahlplatte besonders geschont und die Ladung kann mit Hilfe eines SpanSet-Systems gesichert werden. Dieses Fahrzeug traf genau die Wünsche von Unternehmern, die Wert auf eine gute Ausstattung, geringe Life-Cycle Kosten und wesentliche Sicherheitsdetails legen. Auch die Ausrüstung, die dem Fahrer das tägliche Arbeiten mit dem Unternehmertrailer erleichtert, wurde von den Kunden sehr gut aufgenommen. Großes Interesse bei den Kunden hat auch das neue Containerchassis V3 hervorgerufen. Hierbei handelt es sich um ein Vario-Chassis, welches jetzt optional in der Lage ist, auch einen vollbeladenen Container auf dem Chassis von der Heckposition in die Mittenposition zu verfahren. Dadurch erreicht der Kunde auf einfachem Weg, ohne komplizierte Technik oder Pneumatik, das der geforderte Satteldruck auf der Antriebsachse von 25 % unter allen Umständen gewährleistet ist. Ausgelegt für die Beförderung von 1 x 20 Fuß heckbündig mit mechanischem Verschub in die Mittenposition, 1 x 30 Fuß, 2 x 20 Fuß sowie 40 Fuß und 45 Fuß, ist dieses Chassis für jeden Einsatzzweck geeignet. Trotz der Verschubmöglichkeit beträgt das Leergewicht nur 5.900 kg und bietet somit eine hohe Nutzlast. In vielen Gesprächen zeigt sich auch hier, das Fliegl mit der Entwicklung dieser Lösung den Wünschen vieler Kunden nach einer einfachen mechanischen Verschubeinrichtung entgegengekommen ist und das richtige Fahrzeug konstruiert hat. Ebenfalls wurde 2006 die neue Kipper-Generation durch konstruktive Veränderungen und durch die Verwendung neuer Materialien noch leichter. Die Light-Mulde mit 27 m3 ist auf Grund hochfester Aluminiumlegierungen noch verschleißfester. Das komplette Fahrzeug hat dabei ein Leergewicht von nur 4.800 kg und verfügt dabei über eine entsprechend hohe Nutzlast. Trotz der verwendeten Materialien ist der Kippauflieger im Vergleich zu Voll-Alu-Konstruktionen günstiger im Preis, bleibt aber im harten Geländeeinsatz wesentlich stabiler und ist im Schadensfall zu geringeren Kosten reparabel. Der nach wie vor große Markt für den Bereich der General Cargo Beförderung wird mit den Schiebegardinenaufliegern repräsentiert. Mit den Fahrzeugen von Fliegl haben die Transportunternehmer alle Vorteile auf Ihrer Seite: robuste Konstruktion bei geringem Eigengewicht, einfache Bedienung, geringer Aufwand für Pflege und Reparatur und eine langfristige Nutzungsdauer. Mit den Curtainsidern von Fliegl erhalten Kunden langfristige Investitionssicherheit ? ein wichtiger Aspekt auch hinsichtlich der immer härter werdenden Anforderungen des Marktes. Die Chassis von Fliegl sind mit einem Lochrahmen ausgestattet. Dieser realisiert die Verzurrung der Ladung an wesentlich mehr Punkten, als es die sonst vorgeschriebenen Zurrpunkte im Laderaum gestatten. Die Bohrungen im Außenrahmen ermöglichen es somit, Zurrgurte in Abständen von 170 mm außen am Rahmen zu befestigen. Mit diesen 30 mm durchmessenden Zurrpunkten ist eine Ladungssicherung auch in den Fällen durchführbar, in denen die Ladung durch ihre Maße die auf der Ladefläche befindlichen Zurrpunkte verdeckt. Optionale Ausrüstungsdetails stellen die Sicherheit nach der DCE Richtlinie 9.5 sicher und geben damit den Kunden die Möglichkeit, die Ladung optimal zu sichern. Selbstverständlich ist es optional möglich, die Schiebegardinenauflieger auch mit der Zertifizierung nach VDI 2700 zu erhalten. Mit den gezeigten Neuerungen und dem Fokus auf die Großserienfertigung hat Fliegl seinen guten Ruf als Hersteller von individuell gefertigten Fahrzeugen in kleinen Stückzahlen auch als Produzent für die industriell gefertigte Großserie übertragen. Durch das neue Werk in Triptis demonstriert Fliegl seine Zugehörigkeit zu den zwei großen Wettbewerbern. Die Kunden haben die neue Größe im Trailerbau gut aufgenommen und durch einen hohen Auftragseingang in 2006 honoriert. |
| 2005 | Im September wird das neue Werk feierlich der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Fliegl Fahrzeugbau GmbH eröffnete das neue Werk II im Gewerbegebiet Nord. 5,1 Millionen Euro, davon allein 1,1 Million für die Erschließung, wurden in über 6.000 m2 Hallen- und Lagerfläche investiert. In diesem Neubau sollen bis zu 5.000 Sattelauflieger pro Jahr bei einer Exportrate von 80 % gebaut werden. Bei ausgelasteter Produktion entstehen so bis zu 120 zusätzliche Arbeitsplätze. Das neue Firmengelände ist in unmittelbarer Nähe zur A4 gelegen, eine eigene Autobahnabfahrt zum neuen Werk ist in den letzten Bauabschnitten. Auf über 30 ha. Betriebsgelände werden hier seither Sattelauflieger produziert. Durch die moderne Produktion ist Fliegl damit in der Lage, Großaufträge in der gleichen Qualität und Schnelligkeit abzuwickeln wie Einzelanfertigungen. Damit ist Fliegl als einer der wenigen Hersteller in Deutschland in der Lage, auch Kundenwünsche abweichend vom Standard der Großserienhersteller zu erfüllen. Seit September erfolgt hier die Serienfertigung von Gardinenaufliegern, Containerchassis und Kippsattelfahrzeugen in großen Stückzahlen. Die Basis dafür bildet die so genannte "Quermontage", welche im Hause Fliegl entwickelt und umgesetzt wurde. Dort passieren die Fahrgestelle nicht wie üblich längs, sondern quer die 298 m lange und bis zu 98 m breite Halle. Qualität spielt dabei eine besondere Rolle. "0 % Fehlertoleranz", heißt der hohe Anspruch, den die Fertigung sich hier selber setzt und täglich aufs Neue beweist. |
| 2004 | Um die Qualität der Produkte auch in Zukunft gewährleisten zu können, wird in 2004 eine weitere Produktionshalle in Triptis errichtet. Die Produktentwicklung von zukunftsträchtigen Fahrzeugen wie dem Pushing-Floor, die Einrichtung einer europaweiten Service-Hotline für Kunden und weitere Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen im Werk Triptis erfordern in 2004 ein Investitionsvolumen von 10. Mio. Euro. |
| 2002 | in Barcelona/Spanien gegründet, hat die dortige Fliegl Iberica mittlerweile 12 Mitarbeiter und bedient ganz Spanien und Portugal mit Nutzfahrzeugen und landwirtschaftlichem Gerät. Fliegl hat sich in nur 13 Jahren zu einem der wenigen Voll- Programm- Anbieter in Deutschland erweitert. Seit Gründung des Unternehmens wurden über 7. Mio. Euro in den Standort Triptis investiert. Diese Investitionen werden durch die guten Wachstumszahlen honoriert; alleine im Geschäftsjahr 2004 konnte die Fliegl-Gruppe ein Umsatz-Plus von 28 % verzeichnen. Zertifizierte Produkte, erfolgreiches Sponsoring des Europa- Truck- Trial Meisters Udo Heidenreich, zusätzliche Vertriebspartner in den baltischen Staaten, die Erfolge der Fliegl-Gruppe beruhen auf Qualität, europaweitem Service und besonders auf der breiten Produktpalette. |
| 2001 |
wird das neue Kundencenter in Triptis eingeweiht. Auf 2.000 m2 überdachter Ausstellungsfläche können Kunden alle Fahrzeugtypen unabhängig vom Wetter in aller Ruhe begutachten. Gleichzeitig werden hier Schulungen und Info- Veranstaltungen für Händler und Kunden durchgeführt. Der guten Entwicklung des tschechischen Marktes wird durch die Gründung der Fliegl C.Z. s.r.o in Krnov Rechnung getragen.
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| 1999 |
nur acht Jahre nach Gründung des Unternehmens werden in Triptis bereits mehr als 1.000 Schwerlast- Fahrzeuge pro Jahr gebaut. Die gestiegene Produktionsmenge erfordert einen zusätzlichen Lagerplatz von 10.000 m2, die Verwaltung wird umgebaut und aufgestockt. Ebenfalls im gleichen Jahr beginnt die feste Zusammenarbeit mit einem Importeur in der Ukraine sowie in Italien. Frankreich, Spanien und Portugal werden mit weiteren Partnern erschlossen. Die Produktion wird um eine auf Sattelfahrzeuge spezialisierte Halle mit 3.200 m2 erweitert. Auch die Bereiche Reparatur und Wartung werden durch den Bau einer Wartungshalle mit Rahmenrichtbank sowie die Fertigstellung der LKW-Waschstraße den Erfordernissen angepasst.
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| 1998 | einen eigenen Mietservice. Weit über 200 Fahrzeuge quer durch das ganze Produktionsprogramm helfen so, Engpässe zu überbrücken. |
| 1997 | nimmt Fliegl auch Containersattelfahrzeuge in das Programm mit auf, Tschechien wird durch einen zusätzlichen Handelspartner weiträumig abgedeckt. Um Kunden mehr Service und größere Flexibilität bieten zu können, gründet die Fliegl-Gruppe |
| 1995 | werden die ersten Sattelpritschen in Triptis produziert. Durch die Nähe zu den östlichen Staaten, die eigenen Stützpunkte und durch kundengerechte Konstruktion und Technik entwickelt sich diese neue Produktsparte überdurchschnittlich gut. Dem hohen Export-Anteil der Fliegl-Gruppe wurde durch die Gründung weiterer Vertriebsstellen in Polen und Tschechien Rechnung getragen. |
| 1994 |
wird das Produktprogramm um Container- und Kombi-Anhänger erweitert.
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| 1992 | wurde die Fertigung um Tieflader in allen Varianten erweitert. Der "Aufschwung Ost" und die resultierende Nachfrage nach Baufahrzeugen führten zu einer so hohen Nachfrage, dass im gleichen Jahr zur Vorbereitung der Komponenten ein weiteres Unternehmen gegründet wurde. In Abda/Ungarn wurde ein Werk für die Herstellung von Chassis und Stahlbauteilen sowie Kippmulden gegründet und sofort in Betrieb genommen. Bis heute werden alle dort produzierten Teile in Triptis und Töging in die Produktion integriert. Mittlerweile ist die Fliegl Kft./Abda neben der Produktion auch Vertriebs- und Servicestätte für viele Länder Osteuropas. Weitere 10.000 m2 Betriebsgelände in Triptis konnten 1993 erworben werden, da die weitere Expansion nach Osten zusätzliche Produktions- und Lagerkapazitäten notwendig machte. Gleichermaßen wurde die Vertriebsstruktur erweitert: die Fliegl s.r.l in Bosca/Rumänien und die Fliegl Slovakia in Komarno übernehmen den Vertrieb und Service für diese Länder. |
| 1991 |
hatte die Fliegl-Gruppe, ursprünglich in Kastl/Oberbayern beheimatet, das 120.000 m2 große Betriebsgelände übernommen. Schon nach kurzer Zeit konnten 18.000 m2 neue Produktionshallen und 3.500 m2 Lagerhallen eingeweiht werden und die Produktion von kleinen Pritschen- und Kippanhängern wurde sofort aufgenommen.
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| Auch in Zukunft wird weiterhin Stahl im Trailerbau bei Fliegl verwendet. Der Trend zum Aluminium-Chassis wird sich in den Produkten der Fliegl-Gruppe nicht Einzug halten. Speziell bei der Herstellung von Kipp- und Tiefladerfahrzeugen ist Stahl ist wegen seiner Verwindungssteifheit im harten Dauereinsatz wesentlich sicherer und langlebiger als Aluminium. Fliegl verwendet hochfesten Spezialstahl und erreicht mit seiner speziellen Chassiskonstruktion fast das Gewicht von Aluminiumfahrzeugen - bei deutlich geringeren Materialpreisen. Die Ultra-Light-Fahrzeuge mit dem Stahlchassis sind sogar noch leichter als eine identische Ausführung mit Aluminiumchassis, dabei deutlich stabiler und im Schadensfall ohne aufwändiges Spezialwerkzeug zu reparieren. | |











